Deutschlandgeschichten aus der interkulturellen Galaxis von Ok-Hee Jeong

Lesung und Performance im Kleinen Salon mit Kurzgeschichten von Ok-Hee Jeong zum Thema Migration und Integration.

Die Kurzgeschichten handeln vom Leben als Deutsche mit sogenanntem Migrationshintergrund in der interkulturellen Galaxis in Deutschland.

Ok-Hee Jeong erzählt, warum an einem Schnitzel-Tag bei der Familie Kim neben fünf Messern und fünf Gabeln fünf Paar Stäbchen und fünf Löffeln liegen, warum Gulasch mit Stäbchen gegessen wird. Über ihre Abneigung gegen Pekinesen und ihre Gemeinsamkeit mit Captain Kirk. Warum in den 70er Jahren der südkoreanische Geheimdienst beim Gottesdienst einer südkoreanischen Kirchengemeinde in Deutschland saß.

Ok-Hee Jeongs Deutschlandgeschichten öffnen auf eine humorvolleWeise die Tür zu einem unbekannten anderen Leben inmitten von Deutschland.

Zum Abschluss der Lesung wird die Autorin eine Szene aus ihrem Theaterstück „5 x Frau Kim, auf der Suche nach Heimat“ performen.

ÜBER DIE AUTORIN
Ok-Hee Jeong arbeitet als freie Journalistin in Berlin. Ihre Artikel sind unter anderem in ZEIT Online, taz, FAZ und WOZ (Schweiz) erschienen, und soeben hat sie ihren Dokumentarfilm „SEWOL“ fertiggestellt.
Sie schrieb die Theaterstücke „Was kostet wohl ein Sternenhimmel“ und „5 x Frau Kim, auf der Suche nach Heimat“ und Kurzgeschichten zum Thema Migration. Ihre Kurzgeschichte „Reiskorn A + Reiskorn B = Reiskorn C, oder die Reise in die interkulturelle Galaxis“ gewann den Publikumspreis im Erzählwettbewerb des Tagesspiegels 2006.

TERMIN: Donnerstag, den 11. Juni 2015, 19 Uhr
KURIERT VON: Lorena Juan